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517
Katalog Nr. 517
Schätzpreis  35.000 - 45.000 €
Dies ist eine Losnummer aus einer früheren Auktion!

Benedictus Fürstenfelder in Friedtberg, 110 mm, 1427 g

, circa 1730

Museale, nahezu neuwertige, hochfeine Zweifachgehäuse-Kutschenuhr mit Viertelstundenselbstschlag - "Grande Sonnerie", Viertelstundenschlagwerk-"Repetition", Wecker, Tagesanzeige und Datumsanzeige: "Die Türken vor Wien". Ausführlich beschrieben und abgebildet in "Die Kutschenuhr" von Lukas Stolberg, München 1993 auf der Umschlagseite, sowie auf den Seiten 91 und 237


Geh.: Übergehäuse - Silber, mit blauem Leder bezogen, Ziernageldekoration, großes Außenscharnier. Innengehäuse - Silber, punziert "GDW", Repoussé Dekoration: Kampfesszene eines türkischen und eines österreichischen Soldaten vor einem Feldlager, fein graviert, durchbrochen gearbeitet, Bandelwerk, Akanthusranken, großes Außenscharnier. Ziffbl.: Silber, Champlevé, fein graviert, röm. Zahlen, zentrale drehbare Weckerscheibe mit Verstellung über Vierkant, Fenster für Monat bei "12", Fenster für Datum bei "3", gravierte und durchbrochen gearbeitete, gebläute Zeiger. Werk: Vollplatinenwerk, gekörnt, vergoldet, aufgelegte, gravierte, durchbrochen gearbeitete Zierelemente, floral durchbrochen gearbeitete Werkspfeiler, 4 floral gravierte Federhäuser, Kette/Schnecke, 4 Hämmer/1 Glocke, Spindelhemmung, dreiarmige Stahlunruh, floral gravierter und durchbrochen gearbeiteter Unruhkloben mit Maskaron.

Benedikt Fürstenfelder
Benedikt Fürstenfelder war einer der bedeutendsten und einflussreichsten Friedberger Uhrmacher des ausgehenden 17. und beginnenden 18. Jahrhunderts. Die vorliegende Arbeit zeichnet sich nicht zuletzt durch ihren nahezu makellosen Erhaltungszustand aus, sondern ist aus technischen und ästhetischen Gesichtspunkten eine der kompliziertesten und anmutendsten Karossenuhren.

Fürstenfelder wurde am 2.1.1680 als Sohn des Johannes Fürstenfelder von Aichach und seiner Frau Elisabetha in Aichach geboren. Er heiratete dort 1707 Magdalena Gastl von Laimering. Benedikt Fürstenfelder starb in Friedberg als Senator des Äußeren Rats am 26.7.1754.
Quelle: Frau Dr. Adelheid Riolini-Unger, "Friedberger Uhren", Heimatmuseum der Stadt Friedberg, Seite 163.
#40451
Geh.: sehr gut, kleinste Beschädigungen
Ziff.: sehr gut
Werk: sehr gut, gangfähig, Reinigung empfohlen


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