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66
Katalog Nr. 66*
Schätzpreis  25.000 - 50.000 €
Dies ist eine Losnummer aus einer früheren Auktion!

Inventé par F(riedrich) Hauth, Horloger de la Marine Impèriale à St. Petersbourg, Nr. 43, 115 x 63 x 130 mm

, circa 1850

Historisch bedeutende, seltenes Schiffschronometer mit Federchronometerhemmung mit konstanter Kraft und 8 Tagen Gangreserve


Geh.: Mahagonikasten, Gehäuseschlüssel, Messing-Zylinderform-Gehäuse, zweiteilig. Ziffbl.: versilbert, signiert, nummeriert, zentrale arabische Minute, kleine röm. Stunde, kleine arabische Senkunde, gebläute Spade-Zeiger. Werk: Messingwerk, 68 mm, Zierschliff, signiert, nummeriert, massive Werkspfeiler, 2 Federhäuser, Federchronometerhemmung nach Thomas Earnshaw, bimetallische Chronometer-Unruh nach "Pennington" mit 6 Schrauben und 4 Muttern, freischwingende, gebläute, zylindrische Unruhspirale mit Endkurven, zwei übereinander liegende, leicht versetzte Chronometerräder für die Hemmung und den Zwischenaufzug mit zusätzlicher zylindrischer, gebläuter Spirale, chatonierter Diamantdeckstein auf Unruh.

Friedrich Hauth, Nevskii, St. Petersburg, 1828-1849
Dieses Chronometer ist mit einer ungewöhnlichen Hemmung mit konstanter Kraft ausgestattet, die Hauth seiner Inschrift auf dem Zifferblatt nach selbst erfunden hatte. Der Impuls kommt von einem Schwinghebel, der über eine Spiralfeder gespannt wird; zum gegebenen Zeitpunkt löst der Hebel eine der beiden konzentrischen Sperrhaken des Hemmungsrades aus. Hauth verwendete ein Doppelrad um die Entsperrhebel zu synchronisieren. Jedes Rad hat 15 Zähne und kann problemlos auf das jeweils andere Rad eingestellt werden, um so die Länge des Impulses zu beeinflussen. Hauth versetzte sie um einen halben Zahn (12º), um einen passenden Ausschlag zu erhalten.

Friedrich Hauth war ein ungemein talentierter Chronometer- und Uhrmacher und wurde im Laufe seines Lebens oftmals ausgezeichnet. Von 1828 und 1849 war er mit seiner Werkstatt in der Straße Nevskii Prospect in St. Petersburg verzeichnet. Zwischen 1836 und 1837 stellte er eine astronomische Uhr für die Universität von St. Petersburg her; nach der Fertigstellung begann er mit der Arbeit an einer ähnlichen Uhr für die Sternwarte von Pulkova. Im Jahr 1843 stellte Hauth neun Chronometer zur Berechnung der unterschiedlichen Längengrade von Altona (Hamburg) und der Sternwarte von Pulkova zur Verfügung, von denen zwei 1854 in der königlichen Sternwarte in Greenwich registriert sind. Von 1845 und 1849 betreute Hauth die Chronometer der Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg.
#41180
Geh.: sehr gut
Ziff.: sehr gut
Werk: sehr gut, gangfähig, Reinigung empfohlen


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