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532
Katalog Nr. 532
Schätzpreis  8.500 - 12.000 €
Dies ist eine Losnummer aus einer früheren Auktion!

Edward Ellicott, Royal Exchange, London

, Werk Nr. 7776, Geh. Nr. 7776, 48 mm, 117 g, circa 1782

Dekorative Goldemail Doppelgehäuse-Taschenuhr mit früher Zylinderhemmung und korrespondierendem Goldemail Chatelaine - mit hochfeinen Grisaille Malereien in der Art George Michael Mosers und Augustin Toussaints


Geh.: Außengehäuse - 22Kt Gold, à goutte, hochfein graviert und guillochiert, der Rand auf der Vorder- und Rückseite mit stilisierten Champlevé Blüten in weiß und gold auf transluzid grünem Grund, Gehäuserückdeckel mit floralen Ranken aufwändig graviert auf guillochiertem und transluzid kobaltblauem Grund, im Zentrum eine ovale Emailplakette mit klassizistischer Szene "en grisaille" auf braunem Grund mit weißer und goldener Champlevé Rahmung: die Vermählung von Sonne und Mond, Gehäusemacher-Punzzeichen "ITP" (John Terrill Pain, Fetter Lane / Shoe Lane, London), großes Außenscharnier. Innengehäuse - 22Kt Gold, glatt, Gehäusemacher-Punzzeichen "ITP" (John Terrill Pain, Fetter Lane / Shoe Lane, London), signierte und nummerierte Werkschutzkappe. Korrespondierendes Chatelaine mit zwei Emailmedaillons mit figuralen Darstellungen "en grisaille", mit Schlüssel und Petschaft, Länge: 140 mm. Ziffbl.: Email, radiale röm. Stunden, filigrane Goldzeiger. Werk: feines Vollplatinenwerk, Schlüsselaufzug, aufgelegte floral gravierte, durchbrochen gearbeitete Ornamente, feuervergoldet, signiert, Kette/Schnecke, runde Pfeiler, dreiarmige Stahlunruh, floral durchbrochen gearbeiteter, gravierter Unruhkloben, chatonierter Diamantdeckstein auf Unruh.

Edward Ellicott
Edward Ellicott, der älteste Sohn eines der besten englischen Uhrmacher, John Ellicott FRS, führte die Familientradition, d.h., die Herstellung von Zylinderuhren fort, zu deren Entwicklung und Einführung sein Vater ein Großteil beigetragen hatte. Edward hatte schon seit 1760 mit seinem Vater zusammengearbeitet; nach dessen plötzlichem Tod im Jahre 1772 führte er das Geschäft bis zu seinem Tode im Jahre 1791 allein weiter.

Hersteller beider Gehäuse war der Gehäusemacher John Terrill Pain , der seine Werkstatt zu dieser Zeit in 7 Dean Street, Fetter Lane, hatte. Pain genoss erhebliches Ansehen. Er hatte sein Handwerk bei dem Gehäusemacher Thomas Layton, ebenfalls Dean Street, gelernt, war am 18. Januar 1768 freigesprochen worden und führte seine Werkstatt ab dem 16. November 1775 zunächst in 67 Shoe Lane. Etwa ein Jahr später übernahm er offenbar die Werkstatt seines Meisters, der wohl aufgegeben hatte oder verstorben war. Der hier verwendete Gehäusestempel war jedenfalls am 16.10.1776 ins Register eingetragen worden.
#41323
Geh.: sehr gut, kleine Abplatzung
Ziff.: sehr gut, Haarrisse
Werk: sehr gut, gangfähig


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