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229
Katalog Nr. 229*
Schätzpreis  30.000 - 40.000 €
Dies ist eine Losnummer aus einer früheren Auktion!

Patek Philippe & Co. Genève

, Werk Nr. 111750, Geh. Nr. 225163, Cal. 17''', 46 mm, 83 g, circa 1900

Erlesene Genfer Herrentaschenuhr mit Minutenrepetition und Art Nouveau Stundenzahlen, hergestellt für die Firma Bohm-Bristol in Denver, Colorado und verkauft am 20. November 1900 an eine zu jener Zeit reichsten und prominentesten Familien Colorados - mit Originalschatulle und Patek Philippe Stammbuchauszug


Geh.: 18Kt Roségold, graviertes Monogramm "CKB", Goldcuvette mit Widmungsgravur: "Given to Claude K. Boettcher by his wife December 1900". Ziffbl.: versilbert, gebläute Louis-XV-Zeiger. Werk: Brückenwerk, rhodiniert, "fausses côtes" Dekoration, Goldschrauben-Komp.-Unruh.

Dieses wunderbare Stück überzeugt durch die ausserordentlich kunstvolle und spezielle Art der Gravierung des Zifferblattes. Es hebt sich von allen anderen uns bekannten Exemplaren ab, so erhält die Uhr durch die Kombination mit den fein gebläuten Louis XV Zeigern ein besonders stimmungsvolles und aussagekräftiges Jugendstil-Gesicht.

Die Familie Boettcher
Die Boettchers tragen einen der bekanntesten Namen in der Geschichte Colorados. Claudius Kedzie Boettcher wurde in Boulder als einziger Sohn von Charles und Fannie (Cowan) Boettcher geboren. Zu dieser Zeit hatte sein Vater gerade sein eigenes Eisenwarengeschäft in Boulder eröffnet – das Gebäude trägt noch heute den Namen C. Boettcher & Company über dem Haupteingang.
Der Laden florierte und Charles Boettcher war ganz offensichtlich ein außerordentlich guter Geschäftsmann, der immer auf der Suche nach neuen Ideen war. Ein Silber-Boom in Leadville veranlasste ihn dazu, mit seinem Geschäft und auch der Familie dorthin überzusiedeln. Der Erfolg des Unternehmens hielt an und Charles besaß bald eine ganze Reihe von Eisenwarengeschäften; er begann daraufhin, seine Geschäftsinteressen weiter zu streuen und beschäftigte sich bald auch mit Bankangelegenheiten. Als er den Erfolg der Zuckerrübenindustrie in seinem Geburtsland Deutschland wahrnahm, begann er mit dem Bau von Zuckerfabriken in Colorado, um am Wachstum dieses Industriezweiges teilzuhaben. Sein Sohn Claude war einer der Partner in der neugegründeten Great Western Sugar Company. Mit der Zeit investierte die Familie auch in andere Industriezweige (wie zum Beispiel die Zementproduktion) und die Boettchers wurden zu einer der bedeutendsten und wohlhabendsten Familien von Colorado.

Claude K. Boettcher (1875-1957)
Claude K. Boettcher entstammte der zweiten Generation dieser prominenten Familie, die sich in Colorado niedergelassen hatte. Er besuchte Dr. Holbrook's Military School in New York und schloß in Harvard ein Studium als Ingenieur ab. Danach kehrte Claude nach Denver zurück, um in die Unternehmen seines Vaters einzusteigen. 1890 heiratete er De Allan McMurtrie und das Paar bekam noch im gleichen Jahr einen Sohn, den es Charles nannte.
Claude K. Boettcher war ein aktiver Philanthrop und trieb unter anderem die Gründung der Boettcher Foundation im Jahr 1937 voran; er stiftete außerdem große Summen an die Boettcher School for Crippled Children und an das Kinderkrankenhaus. Claude war ein äußerst großzügiger Mann, der der Meinung war, dass eine so wohlhabende und erfolgreiche Familie wie die seine der Gesellschaft und den Bedürftigeren etwas zurückgeben sollte.
#42302
Geh.: sehr gut
Ziff.: sehr gut
Werk: sehr gut, gangfähig, Reinigung empfohlen


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