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167
Katalog Nr. 167
Schätzpreis  65.000 - 75.000 €
Dies ist eine Losnummer aus einer früheren Auktion!

Markwick Markham & Borrell, London

, Werk Nr. 24517, 55 mm, 147 g, circa 1815

Exquisite Goldemail-Spindeltaschenuhr im Dreifachgehäuse mit Viertelstundenselbstschlag für den osmanischen Markt


Geh.: 18Kt Gold/Email, Glocke. Ziffbl.: Email. Werk: Vollplatinenwerk, Schlüsselaufzug, Kette/Schnecke, zweites Federhaus für Selbstschlag, 2 Hämmer, dreiarmige Stahlunruh.

Die drei Gehäuse dieser Uhr sind maximal aufwändig gearbeitet:
Das einseitig verglaste Außengehäuse besitzt einen gewellten, teilweise durchbrochen gearbeiteten Außenrand mit floralen Gravuren; desweiteren opak rosafarbenes Email mit weißen und transluzid roten und gelben Champlevé Blüten. Der gewellte Innenrand ist opak rosafarben und weiß emailliert.
Das Zwischengehäuse mit gewelltem, teilweise durchbrochen gearbeitetem Außenrand ist floral graviert und mit opak türkisfarbenem Email mit weißen und transluzid roten und gelben Champlevé Blüten dekoriert; auf der Rückseite befindet sich ein oktagonal gewelltes, polychrom bemaltes Emailmedaillon mit der Darstellung einer sturmgepeitschten Küstenlandschaft mit Segelschiffen: im Vordergrund ein gekentertes Schiff, im Hintergrund eine Stadt vor einem dramatisch rot leuchtenden Himmel.
Das Innengehäuse ist randseitig durchbrochen gearbeitet, verziert mit opak weißem und transluzid rotem und gelbem Ranken- und Blütendekor. Die Rückseite mit zentralem Medaillon, hochfeine polychrom opake Miniaturmalerei eines Sommerblütenbouquets vor guillochiertem und transluzid rosafarbenem Grund umgeben von einer transluzid roten Emailbordüre. Lunette mit transluzid rot emaillierter Wellen-Bordüre, emaillierter Pendant und Hals.

James Markwick & Markwick Markham
James Markwick und sein Sohn James waren beide bedeutende Uhrmacher, die in London lebten und arbeiteten. Der ältere Markwick wurde am 25. Juni 1656 Lehrling bei Richard Taylor und später bei Edward Gilpin. Er wurde am 6. August 1966 als frei von der Londoner Uhrmacher-Gilde verzeichnet, und hatte von 1674 bis 1666 selbst sechs Lehrlinge. 1673 übernahm er die Werkstatt von Samuel Betts nahe der Londoner Börse. Obwohl er Mitglied der Gilde war, kümmerte er sich nur selten um deren Belange und beendete seine Tätigkeiten dort ab 1700 völlig. Markwick arbeitete bis circa 1706.
Sein Sohn James Markwick Jr. wurde aufgrund des väterlichen Vermögens im Jahre 1692 als frei von der Gilde verzeichnet; er war ein hervorragender Uhrmacher und Meister der Gilde. Er galt als einer der Ersten, der Lagersteine verwendete. Markwick Jr. ging später eine Partnerschaft mit seinem Schwiegersohn Robert Markham ein, der den gemeinsamen Betrieb dann unter dem Namen Markwick Markham weiterführte. Markwick Markham wurde später bekannt für Uhren, die für den türkischen Markt bestimmt waren. Markham selbst und sein Nachfolger gingen zum Ende des Jahrhunderts dazu über, die Namen anderer Uhrmacher mit ihrer für den Markt im Osten bestimmten Ware zu verbinden. Die betreffenden Uhrmacher waren Francis Perigal, Peter Upjohn, H. Story, Borrel, John Johnson, Louis Recordon, Dupont - jeder selbst ein angesehener Uhrmacher mit eigener Produktion.
#42544
Geh.: sehr gut
Ziff.: sehr gut
Werk: sehr gut, gangfähig, Reinigung empfohlen


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