Textsuche:
Nr.:
Marke:
75
Katalog Nr. 75
Schätzpreis  120.000 - 200.000 €
Dies ist eine Losnummer aus einer früheren Auktion!

"Der Löwe und die Löwin", Schweiz und England, 118 mm, 1250 g

, circa 1790

Sehr seltene und historisch interessante Goldemail Kutschenuhr mit Vergoldungen - mit astronomischem Regulator-Zifferblatt, Viertelstundenschlag, Musikspielwerk und Wecker, hergestellt für den chinesischen Markt "Der Löwe und die Löwin". Das Werk ist Jaquet-Droz & Leschot zugeschrieben, die Emailarbeiten sind nach Stichen von George Stubbs und Thomas Boreman angefertigt. Das Gold und Email Medaillon ist möglicherweise von Jean Abraham Lissignol. Mit originaler, mit Gamsleder ausgekleideter, roter Leder-Schutzhülle mit Schlüsseln.


Geh.: Messingrahmen mit gepunzten und ziselierten Kupferplatten teilvergoldet in rot, grün und gelb. Die Rückseite ziert ein ovales Goldemail Medaillon (62 x 48 mm), bemalt mit einem Löwen und einer Löwin nach dem Mezzotinto von George Stubbs 1776 [1]. Das Medaillon ist umgeben von grün vergoldeten, tropischen Blattranken und wird flankiert von zwei aufrecht stehenden Kranichen. Ein Phoenix oberhalb der Emailplakette hält eine Schleifengirlande. Darunter befindet sich eine kleine Kupferemailplatte, auf der ein Opossum dargestellt ist. Jeweils sieben weitere ovale Medaillons bemalt mit korrespondierenden, stilisierten Tieren befinden sich auf den beiden floral durchbrochen gearbeiteten, vergoldeten Lunetten. Diese sind im Uhrzeigersinn: ein Großkudu, ein Eichhörnchen, ein Affe, ein Leopard, eine Giraffe, ein Fuchs und ein Löwe, die alle direkt von Thomas Boremans 1774 erschienenem Werk "A description of Three Hundred Animals…." [2] übernommen wurden. Ziffbl.: weißes Email, Minutenring mit 5-Minuten Einteilung und arabischen Zahlen. Im Zentrum befinden sich vier Hilfszifferblätter: bei "12" Uhr für die Stundenanzeige mit römischen Zahlen; bei "3" Uhr der Mondkalender mit vergoldeten Mondphasen-Vierteln und dekorativen Sternen; die kleine Sekunde bei "6" Uhr und eine "blitzende" 1/5 Sekunde bei "9" Uhr, mit einem vergoldeten Sonnengesicht im Zentrum. Der Stundenzeiger ist aus gebläutem Stahl, die Zeiger für die Hilfszifferblätter sind aus poliertem Gold; der Weckerzeiger ist aus Stahl. Werk: Angelegt in drei Reihen mit vergoldeten Messingplatten und -brücken. Schnecke mit Kette für das Gehwerk mit Zylinderhemmung und flacher Unruh. Fliegendes Federhaus für Wecker, Aufzugsvierkant für den Viertelstundenschlag auf große Glocke im Boden. Stündlich sowie auf Anforderung auslösendes Musikspielwerk mit Stiftenwalze, sieben Hämmer auf vier Glocken. Die skelettierten Rückplatte ist aufwändig durchbrochen gearbeitet und graviert mit Rankendekor auf mattiertem Grund. Vergoldeter, mit Stiften befestigter Staubring.

Zeichen und Signaturen: Keine Signaturen auf dem Werk. Die größte Glocke im Musikspielwerk ist signiert "Drury London". Einige Teile im Werk haben eine geritzte Initiale "B". (eine nummerierende Bezeichnung, die in der Regel aufzeigt, dass es sich um den Teil eines Paares oder einer Kleinstserie mit nahezu identischen Werken handelt).

Drury, London : Die Uhr ist sehr wahrscheinlich auf die Zeit zwischen 1785 und 1790 zu datieren. Aufgrund dessen ist davon auszugehen, dass es sich um James Drury, den Sohn von John Drury (gestorben 1771) handelt. James Drury starb 1811. Beide stammten aus einer berühmten Familie von Uhrmachern und späteren Glockengießern in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Ihr Name erscheint auf vielen eurpäischen Glocken, insbesondere auf denen von Daniel de St. Leu, einem Genfer Uhrmacher, dessen Uhrwerke zweifellos Schweizer Herkunft sind. Weitere Details über die Familie Drury sind im Online-Artikel von Brian Loomes nachzulesen [3].

Anmerkungen: In den letzten Jahren ergab die intensive Recherche in den verbliebenen Werksbüchern sowie der Korrespondenz von Jaquet-Droz & Leschot, dass die Zusammenarbeit zwischen der Genfer Firma und den Herstellern in London, deren Namen auf zahlreichen für den chinesischen Markt bestimmten Groß- und Kleinuhren zu lesen sind, wesentlich enger war als vermutet. In seinem ausführlichen Werk Le Monde des Automates (die Welt der Automaten) [4] von 1928, beschrieb Alfred Chapuis, der doch für sein umfangreiches Wissen über die Schweizer Uhrmacherindustrie bekannt war, eine solche Uhr als "in der Art wie im Museums von Cox", obwohl die Uhr offensichtlich größtenteils aus Schweizer Komponenten gefertigt war. Ähnlich äußerte sich kurz darauf Harcourt-Smith in seiner kurzen Katalogisierung einer Reihe von Uhren in der Sammlung des Palastmuseums von Peiping, die im Jahr 1933 veröffentlicht wurde [5]. Die Tatsache, dass alle diese unsignierten Exemplare englischen Herstellern zugeschrieben wurden ist vielleicht weniger überraschend wenn man bedenkt, dass fast keine Großuhren und nur sehr wenige Kleinuhren vor den 1790er Jahren mit Schweizer Namen signiert waren. Hinzu kam der Bekanntheitsgrad eines James Cox, dessen Karriere aus einer Folge von Bankrotten, einem Museum sowie einer Lotterie bestand – und der ihn zu einem heißen Kandidaten dafür machte, der Hersteller vieler Uhren unbekannter Herkunft zu sein.
Auf der Grundlage kürzlich erschienener umfassender Arbeiten [6, 7, 8], einer Reihe von reich illustrierten Katalogisierungen von Exemplaren in den staatlichen Sammlungen in China sowie – besonders interessant – der vergleichenden Analyse einer beträchtlichen Anzahl von Gehäusen und Werken, wird nun offensichtlich, dass diese Zusammenarbeit sehr sehr eng war. Maßgeblich daran beteiligt war die Firma von Jaquet-Droz und Leschot, sowohl als unabhängige Hersteller wie auch als Lieferanten von Teilen oder vollständigen Werken. Sie agierten außerdem als Händler und finanzierten und lieferten eine von Fremdwerkstätten hergestellte Reihe von Teilen an ihre Londoner Kunden. Das Unternehmen wurde 1738 von Pierre Jaquet-Droz gegründet und erstmals nach einer erfolgreichen Reise an den spanischen Hof im Jahr 1758 bekannt. Es war jedoch die Wanderausstellung mit den berühmten Automaten – der Schreiber, der Zeichner und der Magier - 1774/5, die der Firma ihren internationalen Ruf verschaffte. Verschiedene Quellen lassen darauf schließen, dass Jaquet-Droz 1774 London besuchte, wohl um die Automaten auszustellen; was jedoch sicher belegt ist, ist die Existenz eines Vertrages zwischen der Firma und James Cox, der im Jahr 1783 abgeschlossen wurde. Der Vertrag bestand nur kurze Zeit, da Cox die Rechnungen für gelieferte Waren nicht bezahlte. Die Zusammenarbeit mit englischen Herstellern und Händlern, besonders mit der Firma Duval & Sons, setzte sich jedoch bis in die frühen Jahre des 19. Jahrhunderts fort.
Es ist schwierig, für die hier zum Verkauf kommende Uhr die Hersteller der einzelnen Komponenten genau zu bestimmen. Es besteht kaum Zweifel, dass das Werk und das Zifferblatt aus dem Hause Jaquet-Droz stammen; das ovale Goldemail-Medaillon auf dem Gehäuserücken ist eine Genfer Arbeit. Art und Ausführung der kleinen Kupferemail-Plaketten nach Boreman könnten darauf schließen lassen, dass sie englischer Herkunft sind. Es besteht die Möglichkeit, dass sie in die Schweiz geschickt wurden, um dort in das Gehäuse eingepasst zu werden, eventuell zusammen mit dem Stich von Stubbs. Andererseits könnte auch das Gehäuse selbst in einer englischen Werkstatt hergestellt worden sein.

Literatur:
1. C. Lennox-Boyd, R. Dixon, T. Clayton, George Stubbs. The Complete Engraved Works, Stipple Publishing Limited, 1989, S. 154-5, Pl. 46.1. und S. 57, Abb. 45.
2. Thomas Boreman, A Description of Three Hundred Animals……. London 1774, 11. Ausgabe, Abb. 1, 5, 21, 35, 40, 59, 78, 82, und entsprechende Texte.
3. http://www.brianloomes.com/‌collecting/drury/index.html
4. Alfred Chapuis und Edouard Gelis, Le Monde des Automates Paris: Neuchâtel, Schweiz, 1928.
5. Simon Harcourt-Smith, A Catalogue of Various Clocks, Watches, Automata … in the Palace Museum…, Peiping, Palastmuseum, 1933.
6. Catherine Pagani, Eastern Magnificence & European Ingenuity, University of Michigan Press, 2001
7. Roger Smith, The Sing-Song Trade Exporting Clocks to China in the Eighteenth Century, Antiquarian Horology, März 2008, S. 629-658, und weitere Veröffentlichungen.
8. Ian White, English Clocks for the Eastern Markets, Antiquarian Horological Society, 2012
9. https://upload.wikimedia.org/‌wikipedia/commons/0/0b/G​eorge_Stubbs_-_Lion_and_Lioness_- _Google_Art_Project.jpg
10. Verkauft bei Christie's in South Kensington, am 23. Juni 2004, Collector's Watches, Los-Nr. 157. (Uhr Nr. 1454).
11. Verkauft bei Antiquorum in Genf, am 31. März 2001, Los-Nr. 205. The Lord Sandberg Collection (Uhr Nr. 1455).
12. Verkauft bei Christie's in Hong Kong am 30. Mai 2011, Los-Nr. 1967.
13 Bartolozzi http://collections.britishart.yale.edu/‌vufind/Record/3660224
14. A La Vielle Russie, The Art of the Goldsmith & the Jeweller, New York, 1968, Nr. 115.
15. Sotheby's, Farouk Sale in Kairo, 1954
16. Jürgen Abeler, 5000 Jahre Zeitmessung, Wuppertal, 1968, S. 50, Abb. 106, 107.
17. G. Brusa, L'Arte Dell' Orlogeria In Europa, Bramante Eds., 1978, S. 433, Abb. 578/579
18. http://www.watchonista.com/‌2914/watchonista-blog/news/jaquet-droz-automates-merveilles-exhibition
19. http://www.bonhams.com/‌auctions/21774/lot/45/

Thema und Herkunft der Emailmalereien:
George Stubbs (25. August 1724 - 10. Juli 1806), ein englischer Künstler, ist hauptsächlich für seine Gemälde von Pferden berühmt. Darüber hinaus fertigte Stubbs eine beträchtliche Anzahl von Gemälden exotischer Tiere an, die in der englischen Bevölkerung weitgehend unbekannt waren, wie Kängurus, Leoparden, Nashörner und besonders Löwen, von denen es eine Reihe von Beispielen gibt. Quellen für diese Malerei waren Tiere, die in den beliebten Londoner Zoos und privaten Gehegen untergebracht waren. In den 1760er Jahren versuchte sich Stubbs an Emailmalerei auf Kupfer und größeren Porzellanplatten von Josiah Wedgewood. Eine Version des auf dem Uhrengehäuse dargestellten Motivs, von Stubbs emailliert und 1770 datiert, befindet sich im Yale Institute for British Art [9] (Zugangs-Nr. YCBA / lido-TMS- 21177).
Das ovale Emailmedaillon wurde auf eine Goldplatte gemalt und ist mit kleinen Stiften am Metallgehäuse befestigt. Das blaue Email liegt auf einem guillochierten Grund, wobei die polychrome Szene auf einem weißen Grund leicht erhaben und lackiert ist. Der Stamm des Baumes ist nicht lackiert sondern graviert.
Das Thema wurde direkt von einem Stich eines unbekannten Gemäldes von George Stubbs (Siehe Lennox-Boyd [1]) übernommen. Es trägt den Titel "The Lyon and Lyoness", mit eingravierter Inschrift G. Stubbs pinxt ...... . G.T. Stubbs fecit / ... 1776 ... . Hier wird im Text erwähnt, dass die Löwen bei Nacht dargestellt sind, was im Hinblick auf den dunkelblau guillochierten Emailhintergrund interessant ist. Die Gravur könnte zum Zwecke der Vervielfältigung nach Genf geschickt worden sein, obgleich Lennox-Boyd berichtet, dass es mehrere Händler auf dem europäischen Festland gab, die englische Drucke zum Verkauf anboten (op cit p.27).
Die verwendete Technik ist auf einer Reihe von Uhren zu sehen, die für den chinesischen Markt bestimmt waren - gemalte Szenen auf erhabenem, weißen Grund mit transluziden und guillochierten Hintergründen. Drei Exemplare mit ovalen Emailmedaillons (alle mit Medaillons in ähnlicher Größe wie die von Stubbs) sind in den letzten Jahren auf dem Markt erschienen, alle signiert von Kenebel und mit Themen aus den Arbeiten des englischen Künstlers William Hamilton (1751-1801). Zwei, mit dem Titel "Abend", sind identisch und besitzen fortlaufende Werksnummern [10,11].Dies würde bedeuten, dass es sich hierbei um ein identisches Pärchen handelt wie bei den Uhren von William Anthony und James Cox, und nicht etwa um die spiegelbildliche Darstellungen desselben Themas. Die dritte Uhr zeigt eine andere Version der Szene, wurde aber in der gleichen Technik ausgeführt [12]. Die Kenebel Uhren sind verschiedentlich um 1800 datiert, was im Hinblick auf Hamiltons Tod 1801 spät erscheint; die wahrscheinlichste Quelle ist nicht der Druck von A. Conte, der im Antiquorum Katalog der Sammlung Sandberg verwendet wurde, sondern der auf 1790 datierte Stich von Bartollozi (der bis 1799 in England tätig war) [13]. Deshalb ist eine Datierung zwischen 1780 und 1790 wahrscheinlicher. Antiquorum und Christie's schreiben die Emailarbeiten Jean Abraham Lissignol zu (1749-1819, Emailleur und Miniaturist), aber dafür gibt es keine endgültigen Beweise. Die gleiche Emailtechnik scheint auch bei der außergewöhnlichen "Tempel" Uhr mit Vogel angewendet worden zu sein, ausgestellt in der Galerie A La Vieille Russie im Jahr 1968 und signiert Monin [14]. Eine nicht unähnliche Tempel-Uhr in der Farouk Sammlung, mit Staplin signiert, weist ebenfalls eine sehr ähnliche Emailarbeit auf [15]. Diese Stücke kamen sicher aus den Werkstätten von Jaquet-Droz und Leschot.

Thomas Boreman : Über sein Leben ist nur wenig bekannt, aber er war sicherlich einer der frühesten englischen Kinderbuchverleger. Sein Buch "Three Hundred Animals" erschien erstmals um 1730. Boremans früheste Arbeiten umfassen seine 1740 erschienenen "Gigantick Histories", Miniaturbücher mit Abbildungen und einer Liste der Abonnenten mit Namen sowohl von Kindern als auch Eltern. Nach diesem zweibändigen Werk folgte "Curiosities in the Tower of London", mit Abbildungen von Tieren im Tower Zoo. Die sieben Miniaturmedaillons mit den stilisierten Tieren auf den Lunetten sowie einem weiteren unterhalb der großen Emailplakette von Stubbs, sind auf Kupfer emailliert und direkt aus dem Buch von Thomas Boreman (mehrere Ausgaben [2]) übernommen. Es scheint wahrscheinlich, dass diese Emailarbeiten in England hergestellt wurden, möglicherweise von einer Fabrik in Bilston.

Die Schwesteruhr mit dem Titel "Die zwei Pfauen", befindet sich im Patek Philippe Museum in Genf und ist abgebildet und beschrieben in: Dr. Peter Friess "Patek Philippe Museum", Band IV - The Emergence of the Portable Watch, Genf 2016, Seite 514f.

Die "Schwesteruhr"
Ein weiteres Exemplar gleicher Ausführung, Größe und Ornamentierung befindet sich heute im Patek Philippe Museum. Zuvor befand sich die Uhr im Museum in Wuppertal und ist im dortigen Auktionskalatog von 1968 [16] abgebildet, der dann im Jahr 1978 von Brusa herausgegeben wurde [17]. Brusa gibt den Durchmesser mit 115 mm an. Der Katalog sagt nichts über die Materialien aus, die für die kleinen Emaillierungen verwendet wurden und die Abbildungen sind nicht deutlich genug, um darin die kleinen Plaketten auf den Lunetten genau zu erkennen. (Es gibt keine Erläuterungen zu den für die kleinen Emaillierungen verwendeten Materialien, aber das Motiv der exotischen Vögel setzt sich dort fort). Die größere ovale Emaillierung ist eindeutig auf Gold ausgeführt und zwar in der gleichen Technik wie die Stubbs-Uhr, wobei sich die Vögel auf einem erhabenen weissen Emailgrund mit rot guillochiertem Hintergrund befinden. Es scheint als sei der Stamm des Baumes auch hier als goldenes Basrelief graviert. Weitere Nachforschungen könnten sicher feststellen, von wo die ausgeführten Motive übernommen wurden.
Die Ziselierung auf den Lunetten scheint identisch zu sein, obwohl die Vögel auf beiden Seiten des mittigen Feldes sich von dem sie umgebenden Laubwerk unterscheiden. Unter dem großen Oval befindet sich dort kein kleines ovales Feld. Die Zifferblätter sind bei beiden Uhren identisch. Es scheint jedoch dass bei der Uhr im Patek Philippe Museum zu einem späteren Zeitpunkt eine silberne Hülse in die Aufzugsöffnung des Weckers eingesetzt wurde. Sie ist mit Lepaute Paris signiert, was darauf hindeuten könnte, dass diese Firma die Uhr im 19. Jahrhundert repariert hat; es hat jedoch nichts mit der Herstellung der Uhr zu tun. Eine zweite Öffnung im Zifferblatt über dem Auslöser für den Wecker könnte auch von Lepaute stammen und ist mit einer ähnlichen Hülse versehen. Die Werke sind anscheinend praktisch identisch.
Die Uhr ist nicht signiert; es ist jedoch nicht bekannt, ob es Teile gibt die ähnlich der Stubbs-Uhr nummeriert oder mit Buchstaben versehen sind. Es ist wohl eindeutig, dass die beiden Uhren gleichzeitig hergestellt wurden, wobei identische Werke, die gleiche Emailliertechnik und derselbe Gehäusemacher verwendet wurden.
Die Uhr im Museum wurde in der Ausstellungsreihe Automates & Merveilles im Jahr 2012 in der Schweiz gezeigt; sie wird Droz & Leschot zugeschrieben und trägt den Namen "Die Vögel"[18].
Eine weitere Uhr, die anscheinend aus der gleichen Werkstatt stammt – in gleicher Größe und mit identischem Werk und Zifferblattausführung - wurde von einer Auktion bei Bonhams in New York im Jahr 2014 zurückgezogen [19]. Es gibt keinen Zweifel dass die Uhr für den chinesischen Markt bestimmt war; dies geht aus den chinesischen Schriftzeichen auf dem Zifferblatt und der ungewöhnlichen transluziden Silberemaillierung in Champlevé-Technik auf der Rückseite hervor, in der Kraniche abgebildet sind.
#42718
Geh.: sehr gut, kleine Abplatzungen
Ziff.: sehr gut
Werk: sehr gut, gangfähig


×
Einem Bekannten senden ...

An folgende Adresse senden: (*)

Meine Nachricht:
Meine Mailadresse (*)


×
Gebot abgeben

Mindestgebot: 120000 €

Ihr Höchstgebot (100 € - Schritte)



 Benachrichtigen Sie mich, wenn ich überboten werde.

Sie geben hiermit ein verbindliches Gebot für diese Position ab!




×
Gebot löschen

GebotLoeschen?
GebotsLoeschBedingungen