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542
Katalog Nr. 542
Schätzpreis  5.500 - 8.500 €
Dies ist eine Losnummer aus einer früheren Auktion!

Theodor Knoblich, Altona

, Werk Nr. 1816, 150 x 080 x 150 mm, circa 1880

Feines Expeditionschronometer mit 56h Gangreserve und Federchronometerhemmung


Geh.: Mahagoni. Ziffbl.: versilbert. Werk: Messingwerk, bimetallische Chronometerunruh mit 2 Gewichten und 4 Schrauben.

Ursprünglich als Schiffschronometer gedacht, wie die entsprechend vorhandenen Schrauben am Gehäuse zeigen, wurde dieses Chronometer dann doch in ein feines, schlankes Gehäuse ohne Kardanik eingefügt. Verschließbar und mit einer Öffnung in der Unterseite erlaubt es ein Aufziehen, ohne die Uhr herausnehmen zu müssen. Von oben zu sehen: Ein schönes Zifferblatt, wie von Knoblich nicht anders zu erwarten, mit dem fürsorglichen Hinweis "Zieh auf" in der Gangreserveanzeige.

Theodor Knoblich wurde am 28. November 1827 in Friedland (Preußisch Schlesien) geboren. Schon während seiner Schulzeit unterstützte er seine Eltern indem er Stecknadeln fertigte und Musikinstrumente reparierte. Er arbeitete mehrere Jahre in Altona bei Moritz Krille. Danach wurde er bei Schneider in Hamburg Werkführer und übernahm 1863 das Geschäft von Krille. Die Firma nannte sich nun Theodor Knoblich, Krills Nachfolger. Er baute viele Sekundenuhren und Seechronometer, belieferte deutsche und ausländische Sternwarten mit zahlreichen Chronographen und elektrischen Uhren. In Kontakt mit der indes von Altona nach Kiel verlegten Sternwarte erweiterte er seine Kenntnisse der wissenschaftlichen Instrumente, baute zum Repfsoldschen Aequatorial ein elektrisches Echappement, ähnlich dem Tiedeschen und seit 1871 für Sternwarten wie beispielsweise Hamburg und Straßburg, Pendeuhren mit und ohne Barometerkompension. 1877 verlegte er sein Geschäft nach Hamburg und arbeitete dort auch mit Ferdinand Dencker zusammen, um Chronometer zu fertigen. Doch diese Verbindung löste sich bald. Er erhielt Auszeichnungen in Stettin 1865, in Altona 1869 und in Wien 1873. Er fertigte feine Uhren, Pendel und Chronometer selbst vollständig. Nur die Zugfedern für seine Chronometer bezog er aus England, die Unruhen und Hemmungen fertigte er fast eigenständig. 1891 verkaufte Knoblich sein Geschäft wegen gesundheitlicher Probleme und setzte sich zur Ruhe. Er verstarb am 1. Juli 1892.
Quelle: https://watch-wiki.org/‌index.php?title=Knoblich,_Theodor, Stand 09.02.2016.
#42727
Geh.: sehr gut
Ziff.: sehr gut
Werk: sehr gut, gangfähig, Umbauten, Reinigung empfohlen


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