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34
Katalog Nr. 34
Schätzpreis  5.000 - 10.000 €
Dies ist eine Losnummer aus einer früheren Auktion!

Max Richter, Berlin S.W., 187 x 122 x 187 mm

, circa 1900

Großes Beobachtungschronometer mit 8-Tagewerk und Gangreserveanzeige, vormals aus der Sternwarte Babelsberg


Geh.: Mahagoni. Ziffbl.: versilbert. Werk: Messingwerk, 120 mm, Kette/Schnecke, Federchronometerhemmung nach Thomas Earnshaw, bimetallische Chronometerunruh mit 2 Schrauben und 2 Gewichten.

Max Richter wurde am 27. Oktober 1866 geboren und besuchte von 1884 bis 1885 die Uhrmacherschule in Glashütte. Er hatte während seines ganzen beruflichen Lebens stets gute Kontakte zu Glashütte und bezog die Werke für seine Präzisionspendeluhren von Strasser & Rohde.
Seit 1901 war Richter Lehrer an der Berliner Fachzeichenklasse für Uhrmacher an der Handwerkerschule. 1903 legte er seine Meisterprüfung ab und lehrte seit 1904 neben dem Fachzeichnen auch die Rad- und Triebgrößenberechnung. Eine Zeitlang war Max Richter Vorstandsmitglied des Vereins Berliner Uhrmacher und später des Deutschen Uhrmacherbundes. Am 25. Dezember 1922 verstarb Max Richter im Alter von 56 Jahren in Berlin. Er hatte gute Beziehungen zu wissenschaftlichen Instituten im In- und Ausland, die er mit Präzisionspendeluhren und anderen wissenschaftlichen Instrumenten belieferte. So befindet sich heute noch in der Stockholmer Sternwarte die Pendeluhr Max Richter Nr. 105. Von Prof. Wanach (Königliches Geodätisches Institut, Potsdam) wurde auf Ersuchen der Lissaboner Sternwarte eine Pendeluhr von Max Richter (Seriennummer nicht bekannt), die für die Zeitsignalstation in Lourenco Marques, heute Maputo, Hauptstadt von Mocambique, bestimmt war, geprüft.
Quelle: Viktor Pröstler: Zeitsignale für die Seefahrt, Klassik Uhren 2/1998, S. 22 ff

Die Genauigkeit der Uhren von Max Richter wurde schon damals hoch gerühmt und auch das Werk des vorliegenden Chronometer mit seiner enormen Bauhöhe von über 6 cm ist von feinster Qualität.

Abgebildet und beschrieben in von Bertele: "Marine- und Taschenchronometer", erschienen 1981 im Callwayverlag, München, Seite 260
#46664
Geh.: sehr gut
Ziff.: sehr gut, leicht oxidiert
Werk: sehr gut, gangfähig, Reinigung empfohlen


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