Nachbericht_100_D
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Nachbericht zu unserer 100. und 101. Auktion am 15./16. November 2019



Zur historischen 100. Versteigerung des Auktionshauses Dr. Crott hatte Inhaber Stefan Muser eine exquisite Selektion von 100 Lots zusammen­getragen – Großuhren, Taschen­uhren und jede Menge klassischer und Vintage-Armbanduhren.
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Stefan Muser und Dr. Helmut Crott | Ehepaar Reichel, Uhrenmuseum Glashütte, Stefan und Steffi Muser
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Terence Howells, Pianist und Uhrenhändler | DGC Präsident Stadl mit Gattin Frau Dr. Stadl, dazwischen P. Braun,
Dr. Frieß, Patek Philippe Museum | Susanne Benz, Auktionen Dr. Crott, Volker Wiegmann, Sinn Uhren
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Stefan Muser, Dr. Hans Müller, Uhren-Aficionado, Andreas Grimmeisen, Uhrenhändler
Peter Braun, Journalist des Armbanduhren-Magazins, Kirsten Hultzsch, Lange und Söhne, Manfred Fritz, Journalist
Den Auftakt zu der sehr gut besuchten Auktion am 15. November in der Sky Lounge im Hotel Sheraton am Frankfurter Flughafen bildete indes ein seltenes Artefakt: Lot Nummer 1 war ein goldenes Feuerzeug von Patek Philippe im Ellipse-Stil, verziert mit der emaillierten Landes­flagge des Sultanats Oman. Ob es der Begehrlichkeit des Unikats geschuldet war oder der Tatsache, dass Stefan und Steffi Muser den Gründer und Namens­geber des Auktionshauses, Dr. Helmut Crott, reaktivieren konnten, um sie bei der Versteigerung dieses ersten Loses zu unterstützen, sei dahingestellt. Mit einem Endpreis von 37.000 Euro übertraf das Feuerzeug sogar das Ergebnis der direkt im Anschluss angebotenen Ellipse d'Or mit Goldband und Automatikwerk.
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#1, 2
Ansonsten erzielten vor allem die komplizierten Armband­uhren aus der Genfer Manufaktur Patek Philippe wieder bemerkens­werte Höchst­preise: Ein Ewiger Kalender mit Mondphase und römischer Schalt­jahres­anzeige (Ref. 3450) [Lot 37] war einem Sammler 238.000 Euro wert,
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#37
eine Minuten­repetition im Platingehäuse (Ref. 5078) mit Emaille­ziffer­blatt [62] erzielte sogar 312.500 Euro. Eine Nautilus Jumbo (Ref. 3700/1) in Gelbgold [20] wurde für 120.000 Euro (inkl. Aufgelder) verkauft, eine frühe Automatikuhr (Ref. 2526) aus den 1950er Jahren mit außergewöhnlichem Gold-Glieder­band [68] übertraf mit 67.000 Euro ihr Estimate deutlich.
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#62, 20, 68
Weitere Höhepunkte der Auktion im 25. Jubiläums­jahr der Lange 1 von A. Lange & Söhne waren zwei bemerkenswerte und seltene Exemplare des Erfolgs­modells, eine "Last Edition" im Honiggold-Gehäuse (104.000 Euro) [93] und eine der ganz wenigen Edel­stahl­versionen der Lange 1, die nie offiziell in den Handel kamen und so gut wie nie auf Auktionen angeboten werden (220.000 Euro) [35].
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#93, 35
Darüber hinaus galt das Augenmerk der Bieter den zahlreichen seltenen Vintage-Chrono­graphen von eher sportlicher Prägung. Ein ganz frühe und ganz und gar authentisch patinierte Heuer Autavia aus dem Jahr 1962 [7] erzielte 69.500 Euro, und die super-seltene Heuer Monaco, die aufgrund ihres schwarz beschichteten Rechteck­gehäuses in Sammler­kreisen ehrfurchts­voll "Dark Lord" genannt wird [46], war einem Liebhaber 51.000 Euro wert.
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#7, 46, 10
80.000 Euro erreichte die Katalognummer 10, eine Rolex Oyster Perpetual GMT-Master von 1959.
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Nicht nur Armbanduhren waren an diesem Freitagabend begehrt; eine Hausuhr aus dem 16. Jahrhundert [25] erzielte 30.000 Euro, die Augsburger Horizontal­tischuhr von Nikolaus Schmidt d.Ä. [66] sogar 169.000 Euro und ein seltenes, kleines Breguet-Schiffschronometer [78] 93.800 Euro.
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#25, 66, 78
Unter den Taschenuhren ragten eine Patek Philippe Minuten­repetition ehemals im Besitz des berühmten August Ericsson [16] für 225.000 Euro und das Grossmann'sche Taschen­chronometer mit Wippen­chronometer­hemmung [69] für 131.300 Euro heraus.
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#16, 69
Die reguläre Herbstauktion (Nr. 101) bestätigte am Samstag, den 16. November, die guten Ergebnisse der Jubiläumsauktion vom Vorabend: Die japanische Fliegeruhr im Konvolut [187] erreichte 16.300 Euro, eine "Lange 1" [634] 40.000 Euro und das Double Flying Tourbillon von Roger Dubois [584] war einem Sammler 90.000 Euro wert.
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#187, 634
So endete das Kapitel Sheraton Frankfurt nach sechsund­zwanzig Jahren mit einem großen Erfolg und einer hohen Verkaufsquote.
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#584
Schon die nächste Frühjahrsauktion am 9. Mai 2020 wird in Mannheim im Hotel "Speicher 7" stattfinden. Da die Sky Lounge im Sheraton Hotel im Zuge anstehender Renovierungs- und Umbauarbeiten als Auktionsort wegfällt, bietet sich für das Auktionshaus Dr. Crott die Möglichkeit, die beiden jährlichen Großveran­staltungen in die unmittelbare Nähe des Firmensitzes an die Rheinpromenade der Quadratestadt zu holen. Dank schneller ICE-Anbindung an den Frankfurter Flughafen und die fußläufige Distanz zur Mannheimer City bleiben die Auktionen perfekt in die internationalen Verkehrsströme integriert.
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102. Auktion in Mannheim, Hotel Speicher7


102. Auktion

Samstag, 9. Mai 2020 12:00 Uhr

Hotel Speicher7
Mannheim