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Nachbericht zur 96. Auktion am 18. November 2017



Sie gehören immer noch zu den begehrtesten Sammlerobjekten: Hochwertige Tourbillons, wie sie auch in der diesjährigen Herbstauktion von Auktionen Dr. Crott aufgerufen wurden und mit hohen Zuschlägen ihre Käufer fanden. Allen voran das bedeutende „Drei Brücken-Tourbillon" von Girard Perregaux für 105.400 Euro [Lot Nr. 457] und zwei äußerst feine Tourbillons von James C. Pellaton für 62.000 Euro [288] und 58.300 Euro [295].
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Vorbesichtigung und Auktion weckten bei den zahlreichen Besuchern aus dem In- und Ausland auch dieses Mal großes Interesse; im Auktionssaal war am Samstag kein freier Platz mehr zu finden.

Weitere Exemplare aus der Präzisionszeitmessung fanden neue Besitzer: Von Jarossay & Cie. [293] ein extrem seltener Langzeit-Regulator mit Schneckengetriebe für 39.700 Euro, ein bedeutendes Schiffs­chronometer von John Arnold & Son [263] heftig umstritten für beachtliche 55.800 Euro.
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Zu den modernen Uhren. Außergewöhnlich der Zuschlag für eine Patek Philippe Nautilus „Jumbo" [225], die – vielfach vorgeboten und von Saal-, Telefon- und Online-Bieter gleichermaßen begehrt – am Ende für 65.800 Euro den Besitzer wechselte!

Eine Rolex Armbanduhr aus den 60er Jahren wurde für 36.000 Euro verkauft – „Oyster Perpetual 200m=660ft Submariner" [215]. Fast neu dagegen eine „Oyster Perpetual Date Submariner 1000ft/300m" [548], ein „Maxi Yacht Rolex Cup Winner" mit ungewöhnlicher Schatulle für 31.000 Euro. Hohe Zuschläge erhielten zwei Armbanduhren von Lange & Söhne. Die „Zeitwerk" mit digitaler Zeitanzeige [700], einer der im gedruckten Katalog nicht aufgeführten Nachträge, erzielte 39.000 Euro. Stolze 115.000 Euro hingegen war das Tourbillon „Pour le Mérite" [556] einem anderen Sammler wert.
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Gewiß einen Höhepunkt der Auktion bildeten die ausgewählten Stücke einer der bedeutendsten Privatsammlungen Europas, die nun nach über 30 Jahren in persönlichem Besitz wieder in den Verkauf gelangten.

Die Halsuhr in Form einer Tulpenblüte von Jean Il Rousseau [10] erzielte dabei 99.200 Euro, eine Goldemail Taschenuhr von Vaucher à Fleurier [42] 60.800 Euro, eine weitere Halsuhr von Sudre à Bordeaux [9] 25.500 Euro.
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Hohe Zuschläge auch für bedeutende Genfer Automaten – Lot 57, „Der Falkner" wurde verkauft für 47.200 Euro, Lot 75, Bouvier Frères für 49.600 Euro. Als Krönung der Sammlung wurde schließlich eine „Montre Médallion de Souscription à Tact à Diamant" von Abraham Louis Breguet [395] für 248.000 Euro in den fernen Osten verkauft.
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Eine außergewöhnliche Taschenuhr aus anderer Provenienz ging an ein Schweizer Uhrenmuseum: Die mit der akrostischen Inschrift „Heures d‘Amour" versehene Goldemail-Uhr von Bazile-Charles Le Roy [396] für 59.600 Euro.
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Ein Schwergewicht gleich zu Beginn der Auktion mit der Los-Nr. 4: Die Prunk-Karossenuhr Carl Gutbub zugeschr. für 37.200 Euro. Auch andere Kutschenuhren konnten hohe Preise erzielen, so von William Carpenter [96] mit 45.900 Euro und von Markwick Markham [423] für 49.600 Euro.
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Bei den Taschenuhren nochmals zwei Tourbillons von Girard Perregaux (Lot-Nr. 450 für 44.700 Euro und Lot-Nr. 456 für 50.400 Euro) und ein Karusell von Lange & Söhne [699] für 50.900 Euro.
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Eine historisch bedeutende Nachtlichtuhr von Petrus Thomas Campanus [28] erzielte 20.500 Euro, eine Reiseuhr von Breguet [389] 29.300 Euro.

Von Martinengo stammt die Prunkpendule mit Planetarium und Armillarsphäre [591], die für 54.600 Euro einen neuen Besitzer fand.
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Zuletzt ein besonderes Stück von Patek Philippe: Die „Papageien"-Pendulette mit Cloisonné Email [382] fand Gefallen bei einem asiatischen Kunden und war ihm am Ende 186.000 Euro wert.
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