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Nachbericht zu unserer 102. Auktion am 29. Juni 2020



Die auf Ende Juni verschobene Frühjahrsauktion von Auktionen Dr. Crott wurde trotz einschneidender Corona-Auflagen ein voller Erfolg. Zur ersten Versteigerung am neuen Veranstaltungsort an der Mannheimer Rheinpromenade waren aufgrund behördlicher Auflagen (Mindestabstand 1,50 Meter) maximal 99 Saalbieter zugelassen, so dass die überwiegende Mehrzahl der Interessenten entweder am Telefon oder live auf der Internet-Homepage des Auktionshauses zugeschaltet war. Um Nachteile wegen eventueller Zeitverzögerungen bei diesen Bieterverfahren auszuschließen dauerte die Versteigerung der rund 550 Lots etwa eine Stunde länger als in Vor-Corona-Zeiten.
#364 Patek Philippe "Nautilus Jumbo", verkauft für 125.000 Euro
#364 Patek Philippe "Nautilus Jumbo", verkauft für 125.000 Euro
Hotel Speicher7
Hotel Speicher7
Auktionator Stefan Muser zeigte sich mit dem Ergebnis der 102. Auktion mehr als zufrieden und verwies auf eine Zuschlagsquote von fast 90 % gemessen an den wieder einmal ziemlich treffsicheren Schätzwerten. Besondere Freude hatte er an der großen Auswahl von Lange-Armbanduhren mit Tourbillon (u.a. ein Tourbograph Pour le Mérite für 437.500 inkl. Aufgeld) und an dem sehr guten Ergebnis einer stählernen Lange 1 (275.000 Euro inkl. Aufgeld). Die obligatorische Patek Philippe Nautilus, hier eine goldene „Jumbo" (Ref. 3700/1) aus den frühen achtziger Jahren, erfüllte mit 125.000 Euro (inkl. Aufgeld) die in sie gesetzten Erwartungen ebenso wie die seltene goldene Omega Constellation Grand Luxe Chronomètre von 1954 mit Emaille-Motivzifferblatt (77.900 Euro).
#102 Lange & Söhne "Tourbograph Pour le Mérite", verkauft für 437.500 Euro | #364 Patek Philippe "Nautilus Jumbo", verkauft für 125.000 Euro | #187 Omega "Constellation Grand Luxe Chronomètre", verkauft für 77.900 Euro
#102 Lange & Söhne "Tourbograph Pour le Mérite", verkauft für 437.500 Euro | #364 Patek Philippe "Nautilus Jumbo", verkauft für 125.000 Euro | #187 Omega "Constellation Grand Luxe Chronomètre", verkauft für 77.900 Euro
Nachbericht zu unserer 102. Auktion am 29. Juni 2020
Von den zahlreichen Komplikationsuhren aus den 2000er Jahren machte lediglich die Zenith Academy Christophe Colomb Equation of Time mit einem Endpreis von 93.800 Euro einen guten Schnitt. Andere junge Komplikationsuhren wie die Hublot Classic Fusion Minutenrepetition mit Kathedral-Tonfedern und Tourbillon (2015), die World Time Moon von Patek Philippe (2015) oder die Grande Cosmopolite von Glashütte Original (2012) blieben dagegen unverkauft.
#103 Lange & Söhne "LANGE 1", verkauft für 275.000 Euro | #542 Zenith "Academy Christophe Colomb Equation of Time", verkauft für 93.800 Euro
#103 Lange & Söhne "LANGE 1", verkauft für 275.000 Euro | #542 Zenith "Academy Christophe Colomb Equation of Time", verkauft für 93.800 Euro
#325 Smith & Son Tourbillon, verkauft für 68.800 Euro | #377 Patek Philippe "Trip-Minute Repeater", verkauft für 60.000 Euro | #248 Barthelemy Cuper à Bloy, verkauft für 31.300 Euro
#325 Smith & Son Tourbillon, verkauft für 68.800 Euro | #377 Patek Philippe "Trip-Minute Repeater", verkauft für 60.000 Euro | #248 Barthelemy Cuper à Bloy, verkauft für 31.300 Euro
Das extravagante Hotel Speicher7 hat sich als Veranstaltungsort bestens empfohlen und wird bereits im Herbst 2020 zur 103. Auktion mit einem vergrößerten Hauptsaal aufwarten können. Die Trennung von Vorbesichtigungstag und Versteigerung (heuer an einem Montag) hat sich bewährt und wird auch am 7. November beibehalten. An den behördlichen Auflagen für den Besuch der Veranstaltung dürfte sich indes bis dahin nichts ändern. Wem es nicht gelingt, einen Termin für die Vorbesichtigung am 6. November (Freitag) zu reservieren, hat in den Wochen vor der Versteigerung die Möglichkeit, ausgewählte Stücke nach Absprache im Auktionshaus selbst zu begutachten.
Nachbericht zu unserer 102. Auktion am 29. Juni 2020
103. Auktion in Mannheim, Hotel Speicher7
103. Auktion in Mannheim, Hotel Speicher7


103. Auktion

Samstag, 7. November 2020 12:00 Uhr

Hotel Speicher7
Mannheim