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Auktionen Dr. Crott 89. Auktion D

175 Piguet & Meylan à Brassus zugeschrieben, Geh. Nr. 3614, 58 mm, 137 g, circa 1820  Bedeutende, halbperlenbesetzte Goldemail Herrenta- schenuhr mit Viertelrepetition und Musikspielwerk für den chinesischen Markt Geh.: 18Kt Roségold, Rückseite mit polychrom emailliertem, querovalen Medaillon mit Champlevé Emailbordüre und guillo- chiertem, transluzid rot emailliertem Rand, Szene einer nähenden Frau an einem Kinderbett wachend. Mittelteil, Pendant und Bügel dekoriert mit Champlevé Email; beidseitig mit Halbperlen besetzte Lunetten, Pendant und Bügel, Hebel für Schlagwerks- abstellung “N/S”. Zffbl.: Email, radiale röm. Zahlen, gebläute Rhombus-Zeiger. Werk: Brückenwerk, Schlüsselaufzug, gekörnt, vergoldet, 2 Hämmer, 2 Tonfedern, 2 fliegende Federhäuser, Zylinderhemmung, dreiarmige Ringunruh, Musikspielwerk mit Stiftenscheibe und Vibrationsblättern, spiegelpolierte, anglierte Hebel für Musikspielwerk. J.D. Piguet et S. Meylan à Genève Piguet war ein handwerklich geschickter Uhrmacher, der seine Uhren in Partnerschaft mit Henry Capt, Philippe Samuel Meylan, und später zusammen mit seinen Söhnen herstellte. Philippe Samuel Meylan kam als Zwanzigjähriger nach Genf, wo er für Audemars Frères arbeitete. Er machte sich 1811 nahe Le Brassus selbständig, kehrte dann aber wieder nach Genf zurück, wo er Piguet kennen lernte und mit ihm eine Partnerschaft gründete. Isaac Daniel Piguet und Philippe Samuel Meylan firmierten von 1811-1828 in Genf unter der Bezeichnung “Piguet & Meylan”. Dieses Unternehmen erlangte bald Bekanntheit durch die Produktion von dekorativen Email Taschenuhren für den chine- sischen Markt und für Uhren, die mit besonderen Funktionen ausgestattet waren. Es wurden Automaten mit Tier- und Menschengestalt, aufwändige Musikspielwerke und Skelettuhren hergestellt. 38761  G: 2, 16 Z: 2 W: 2, 41  150.000 - 200.000 EUR 205.600 - 274.000 USD 1.590.000 - 2.120.000 HKD

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