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Auktionen Dr. Crott 89. Auktion D

258* Ulysse Nardin Locle & Genève “Chronométre”, Werk Nr. 16856, Geh. Nr. 10508, 55 mm, 127 g, circa 1905  Hochfeine, bedeutende Savonnette mit Minutenrepetition und Westminster Carillon - mit Originalschatulle Geh.: 18Kt Gold, guillochiert, à goutte, nummerierte und signierte Goldcuvette, Schieber für Repetitionsauslösung. Zffbl.: Email, arab. Zahlen, kleine Sekunde, gebläute Breguet-Zeiger. Werk: Brückenwerk, rhodiniert, geschliffen, 4 Hämmer, 4 Tonfedern, Goldschrauben-Komp.- Unruh. Westminster Carillon Uhren mit einem Carillon-Spielwerk sind ausgesprochen selten zu finden; es sind heute nur einige wenige Exemplare mit vier Hämmern und Westminsterschlag bekannt. Der Mechanismus wurde am 20. März 1896 als Patent Nr. 11948 von Constant Piguet eingetragen; man weiß lediglich von zwei weiteren Uhrmachern - Eduard Jean Richard und Victorin Piguet -, die sich auf diese Art von Uhren spezialisiert haben, und unseres Wissens wurden nur drei Schläge von den Carillons mit vier Hämmern gespielt: der Westminsterschlag, die Schweizer Nationalhymne und God Save the King. Um genau zu sein, müsste man den Westminsterschlag allerdings als Cambridge-Schlag bezeichnen, da er zuerst 1793 in der Kirche von St. Mary’s Church in Cambridge verwendet wurde. Der Schlag wurde von Rev. Dr. Joseph Jowett und Dr. John Randall gemeinsam mit dem Musikstudenten William Crotch komponiert - Crotch sollte später der erste Prinzipal der Royal Academy of Music werden. Lord Grimthorpe verwendete den Schlag dann für seine große Glocke mit dem Spitznamen “Big Ben” in der Uhr, die er für den Nordturm des Westminster-Palastes konstruierte. Der Schlag ist wohl eine Variation von vier Noten aus Händels Messias. 38227  G: 2 Z: 2 W: 2, 41, 51  60.000 - 75.000 EUR 82.200 - 102.800 USD 636.000 - 795.000 HKD

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