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Auktionen Dr. Crott 89. Auktion D

321 Daniel Quare, London, Werk Nr. 795, Geh. Nr. 795, 58 mm, 173 g, circa 1720 Bedeutende, seltene und schwere Spindeltaschenuhr mit Viertel- stundenrepetition und hochfeinem Repoussé-Gehäuse “Orheus und Eurydike” Geh.: Transportgehäuse - Messing, vergoldet, lederbezogen, aufgelegte Ziernageldekoration, großes Außenscharnier. Innengehäuse - Gold, randseitig durchbrochen gearbeitet und graviert, Rankendekor, auf der Rückseite Repoussé Szene “Orpheus mit der Harfe und Eurydike”, großes Außenscharnier, signierte Werkschutzkappe, Bodenglocke. Zffbl.: Email, radiale röm. Stunden, “Poker and Beetle”-Goldzeiger. Werk: Vollpla- tinenwerk, Schlüsselaufzug, vergoldet, aufgelegte, floral gravierte Ornamente, signiert, Kette/Schnecke, balusterförmige Werkspfeiler, 2 Hämmer, dreiarmige Messingunruh, feinst floral gravierter, durch- brochen gearbeiteter Unruhkloben, chatonierter Diamantdeckstein auf Unruh. Daniel Quare Der bedeutende Uhrmacher Daniel Quare wurde etwa 1648 in Somer- setshire geboren. Er wurde 1671 Mitglied der Gilde und wurde 1708 als Meister verzeichnet. Quare starb am 21. März 1724 in Croydon in Surrey. Neben seinen legendären Uhren hat Daniel Quare zahlreiche Barometer und mathematische Instrumente gebaut, außerdem wird ihm die Erfindung des Rechenschlagwerks zugeschrieben. Er lenkte die Aufmerk- samkeit des Königs auf sich, als Edward Barlow 1686 versuchte, sich einen Repetitionsmechanismus für Uhren patentieren zu lassen - Quare legte mit Unterstützung der Gilde Widerspruch dagegen ein mit der Begründung, dass er selbst seit 1680 Repetitionsmechanismen hergestellt habe. Die Repetition einer Uhr war von großer Bedeutung in einer Zeit ohne Elektrizität, weil sie die Feststellung der Uhrzeit auch im Dunkeln erlaubte. Barlows Patent wurde abgelehnt und der König, der Barlows und Quares Uhren im Vergleich testete, erklärte dass er Quares Uhr bevorzuge. Es gibt Uhren von Quare in den königlichen Sammlungen im Buckingham Palast und in Hampton Court, sowie in bedeutenden Museen und weiteren Sammlungen. Orpheus und Eurydike Orpheus’ Ehefrau war die Nymphe Eurydike. Als Aristaios versuchte, sie zu vergewaltigen, und sie vor ihm floh, starb sie durch einen von ihm verschuldeten Schlangenbiss. Orpheus stieg in die Unterwelt, um durch seinen Gesang und das Spiel seiner Lyra den Gott Hades zu bewegen, ihm seine Geliebte zurückzugeben. Seine Kunst war so groß, dass ihm seine Bitte tatsächlich gewährt wurde – jedoch unter der von Hades und Persephone gestellten Bedingung, dass er beim Aufstieg in die Oberwelt vorangehen und sich nicht nach ihr umschauen dürfe. Da er die Schritte der Eurydike nicht hörte, sah er sich um und sie verschwand wieder in der Unterwelt. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Orpheus, Stand 09.08.2012. 38329  G: 2, 23 Z: 2, 31 W: 2, 41, 51  15.000 - 20.000 EUR 20.600 - 27.500 USD 159.000 - 212.000 HKD

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