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Auktionen Dr. Crott 89. Auktion D

41 40 Jules Jürgensen, Copenhagen, Werk Nr. 13206, Geh. Nr. 13206, 55 mm, 167 g, circa 1875  Hochfeine, große und schwere Savonnette mit unabhängigem Schleppzeigerchronograph, blitzender Viertelsekunde “Seconde Foudroyante” und patentierter Jürgensen Bügelzeigerstellung Geh.: 18Kt Gold, guillochiert, à goutte, rändiertes Mittelteil, nummerierte und signierte Goldcuvette mit Gravur “Patent 1867 January 15”, Chrono- graphendrücker bei “12” und “5”. Zffbl.: Email, radiale röm. Stunden, “Seconde Foudroyante”, gebläute Breguet-Zeiger. Werk: Brückenwerk, RohWerk: Emile Baud, signiert, vernickelt, “fausses côtes” Dekoration, verschraubter Goldchaton, zwei Federhäuser, Tandemaufzug, Schrauben- Komp.-Unruh, Ausgleichsanker. Jules Jürgensen (1808-1877) Er wurde 1808 als Sohn des Uhrmachers Urban Jürgensen (Enkel des Jacques-Frédéric Houriet) in Le Locle geboren. In Kopenhagen erhielt Jürgensen eine Ausbildung im Uhrenbetrieb seiner Familie und studierte zudem Mathematik, Astronomie und Fremdsprachen. Kurz nach dem Tod seines Grossvaters mütterlicherseits begab er sich in die Schweiz und eröffnete 1834 in Le Locle eine Uhrenfabrik. Jürgensen fand mit der Herstellung von Präzisions-Uhren weltweit große Beachtung. Lit.: E. Fallet, La mesure du temps en mer et les horlogers suisses, 1995, 79-81. 38810  G: 2 Z: 2 W: 2, 41, 51  7.600 - 9.000 EUR 10.500 - 12.400 USD 80.600 - 95.400 HKD Constant Piguet, Le Sentier / Paul Buhre, Geh. Nr. 3136, 54 mm, 124 g, circa 1905  Hochfeine Savonnette mit Minutenrepetition und Westminster Carillon für den russischen Markt Geh.: 18Kt Gold, Vorderseite mit graviertem Monogramm “TRA”, Goldcu- vette mit Widmungsgravur: “Presented to Dr. Thomas Richard Allinson by “The Weekly Times and Echo” on behalf of 2,400 Admirers & Friends 30 Sept. 1911, Died Nov. 29.1918, Goldsmiths & Silversmiths Company Ltd., 112 Regent St. London, Swiss made”, Schieber für Repetitionsaus- lösung. Zffbl.: Email, schwarz, radiale röm. Stunden, kleine Sekunde, Louis-XV-Goldzeiger. Werk: Brückenwerk, gekörnt, vergoldet, 4 Hämmer, 4 Tonfedern, Fliehkraftbremse für Repetition, Schrauben-Komp.-Unruh, Ausgleichsanker. Westminster Carillon Uhren mit einem Carillon-Spielwerk sind ausgesprochen selten zu finden; es sind heute nur einige wenige Exemplare mit vier Hämmern und Westminsterschlag bekannt. Der Mechanismus wurde am 20. März 1896 als Patent Nr. 11948 von Constant Piguet eingetragen; man weiß lediglich von zwei weiteren Uhrmachern - Eduard Jean Richard und Victorin Piguet - die sich auf diese Art von Uhren spezialisiert haben und unseres Wissens wurden nur drei Schläge von den Carillons mit vier Hämmern gespielt: der Westminsterschlag, die Schweizer Nationalhymne und God Save the King. Um genau zu sein, müsste man den Westminsterschlag allerdings als Cambridge-Schlag bezeichnen, da er zuerst 1793 in der Kirche von St. Mary’s Church in Cambridge verwendet wurde. Der Schlag wurde von Rev. Dr. Joseph Jowett und Dr. John Randall gemeinsam mit dem Musikstudenten William Crotch komponiert - Crotch sollte später der erste Prinzipal der Royal Academy of Music werden. Lord Grimthorpe verwendete den Schlag dann für seine große Glocke mit dem Spitznamen “Big Ben” in der Uhr, die er für den Nordturm des Westminster-Palastes konstruierte. Der Schlag ist wohl eine Variation von vier Noten aus Händels Messias. Thomas Richard Allinson (1858 – 1918) Allinson war ein britischer Arzt, Ernährungswissenschaftler, Geschäftsmann und Journalist. Er war ein Befürworter des Vollkornbrotes und noch heute gibt es in Europa eine beliebte Brotmarke, die seinen Namen trägt - das Brot der Firma Allinson. Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Thomas_Allinson, Stand 27/03/2014 38808  G: 2 Z: 2 W: 2, 41, 51  12.000 - 20.000 EUR 16.500 - 27.500 USD 127.200 - 212.000 HKD

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