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Auktionen Dr. Crott 89. Auktion D

336 335 Daniel de St. Leu, Watchmaker to Her Majesty, London, 64 mm, 218 g, circa 1790  Bedeutende, feine Doppelgehäuse-Spindeltaschenuhr mit Viertel- stundenselbstschlag “Grande Sonnerie” - für den osmanischen Markt Geh.: Außengehäuse - feuervergoldet, grünes und braunes Schildpatt, verziertes Mittelteil, großes Außenscharnier. Innengehäuse - feuerver- goldet, randseitig reich floral graviert und durchbrochen gearbeitet, signierte Werkschutzkappe. Zffbl.: Email, radiale osmanische Zahlen, signiert, Scotties-Goldzeiger. Werk: Vollplatinenwerk, Schlüsselaufzug, aufgelegte gravierte, floral durchbrochen gearbeitete Ornamente, gekörnt, vergoldet, Kette/Schnecke, 2 Hammer/1 Glocke, massive, runde Pfeiler, signiert, Spindelhemmung, dreiarmige Messingunruh, floraler, durch- brochen gearbeiteter, gravierter Unruhkloben. Daniel de St. Leu Daniel de St. Leu kam ursprünglich aus Genf und war von 1753 bis 1797 tätig; er schuf einige der schönsten und kunstvollsten Uhren des 18. Jahrhunderts. Im Jahr 1765 wurde er als königlicher Uhrmacher der Königin Charlotte an den Hof von Georg III. berufen; die Tatsache, dass alle Uhren de St. Leus nach diesem Datum mit ‘Sevt. to her Majesty’, oder ‘Watch Maker to her Majesty’ (Uhrmacher Ihrer Majestät) gezeichnet sind bestätigt, dass er diesen Posten bis ans Ende seines Lebens innehatte. De St. Leu war auf die Herstellung von Uhren für den wohlhabenden osmanischen Markt spezialisiert, wo die Kunden großen Wert darauf legten, dass ihre Uhren gleichzeitig als Schmuckstücke dienten. Die Uhren hatten meist reich dekorierte Goldgehäuse und waren mit Edelsteinen besetzt. Im 18. Jhdt. waren englische Uhren auf dem osmanischen Markt sehr begehrt und wurden in großer Zahl dorthin exportiert. R. Rolt schreibt in ‘A New Dictionary of Trade and Commerce’, 1756, “Great quantities of watches are exported to Asia, particularly to Turkey; where they serve more for ornaments like pictures in rooms, than for use in pockets.” (Eine große Zahl von Uhren wird nach Asien exportiert, besonders in die Türkei; wo sie eher als Dekorationsstücke wie Bilder in den Räumen dienen als für den Gebrauch unterwegs.”) Daniel de St. Leu schuf Uhrwerke höchster Qualität und baute diese in ausgefallene Gehäuse ein - Stücke die wie geschaffen für den osmanischen Markt waren. 38594  G: 2, 4 Z: 2, 51 W: 2, 41  8.000 - 10.000 EUR 11.000 - 13.800 USD 84.800 - 106.000 HKD Marco Marchand à Constantinople, Werk Nr. 18153, 60 mm, 166 g, circa 1800  Dekorative Doppelgehäuse-Spindeltaschenuhr für den osmanischen Markt mit Weckwerk Geh.: Außengehäuse - Silber, mit grünem Schildpatt belegt, floral gravierte, silberne Zierelemente, großes Außenscharnier. Innengehäuse - Silber, durchbrochen gearbeitet und floral graviert, Bodenglocke, signierte und nummerierte Werkschutzkappe. Zffbl.: Silber, Champlevé, eingelegte osmanische Zahlen, Fenster mit rotierender Scheibe für Weckerein- stellung, “Fleur de Lys”-Zeiger. Werk: Vollplatinenwerk, Schlüsselaufzug, vergoldet, aufgelegte, floral gravierte Ornamente, signiert, Kette/Schnecke, 1 Hammer, massive runde Werkspfeiler, dreiarmige Messingunruh, gravierter, durchbrochen gearbeiteter Unruhkloben, gefasster Diamant- deckstein. 38712  G: 2, 32 Z: 2, 8 W: 2, 41, 51  2.700 - 3.800 EUR 3.700 - 5.300 USD 28.700 - 40.300 HKD

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