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Auktionen Dr. Crott 89. Auktion D

506 (Jean-)Fredrick Leschot à La Chaux-de-Fonds / verkauft an Rilliet à Strasbourg, Höhe 725 mm, circa 1780 Prunkvolle Pendule mit Halbstunden-/Stundenselbstschlag und Viertelstundenrepetition Geh.: Holz, geschweiftes mit Bronzeblech beschlagenes Gehäuse, Perlmutt und Lack Blütenintarsien, hochfeine gravierte und punzierte, vergoldete Bronzeapplikationen: Voluten, Festons und Schleifen; verglaste Seiten und Front mit gerahmtem Fenste- rausschnitt für Pendelkontrolle; Vasenbekrönung mit Pinien- zapfen; Schnurzug für Repetition. Zffbl.: Email, radiale röm. Stunden, Verkäufersignatur, gebläute Zeiger. Werk: rechteckiges Messing-Vollplatinenwerk, vergoldet, signiert, 2 Federhäuser, Schlüsselaufzug, 3 Hämmer / 2 Glocken, massive Werkspfeiler, Schlossscheibe, Pendel mit Fadenaufhängung und Zykloiden- backen. Jean-Frédéric Leschot (1746-1824) Begnadeter Uhrmacher, genialer Techniker; der Adoptivsohn von Pierre Jaquet-Droz arbeitete am Entwurf und der Herstellung von ausgeklügelten Automaten mit, die in der Lage waren, die unglaublichsten Aktionen auszuführen: sie schrieben, malten, spielten Klavier - kurz, es waren sozusagen die Computer ihrer Zeit. Leschot stellte außerdem komplizierte Musikuhren und sogar medizinische Prothesen her. Er war der Erfinder einer Maschine zum Schneiden von Zahnrädern für Uhrwerke und baute ein Modell, das die Arbeits- weise eines Räderwerks veranschaulichte. 1782 ging er eine Partnerschaft mit H.-L Jaquet-Droz ein und die beiden eröffneten im Jahr 1784 eine Firma in Genf. 1787 wurden Leschot und Jaquet-Droz zu “Ehrenwerten Bürgern der Stadt Genf” ernannt. Quelle: http://www.leschot.com/fr/enterprise_history.htm, Stand 29.03.2014 38560  G: 2, 33 Z: 2 W: 2, 41, 51  7.000 - 11.000 EUR 9.600 - 15.100 USD 74.200 - 116.600 HKD

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