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Auktionen Dr. Crott 89. Auktion D

113 Le Roy au Palais Royal No 68, Paris, Werk Nr. 1664, Geh. Nr. 2545, 54 mm, 95 g, circa 1810  Hochfeine, seltene Goldemail Spindeltaschenuhr mit Viertelstunden- repetition “à toc” Geh.: Goldemail, die Rückseite guillochiert und transluzid kobaltblau emailliert, zentrales polychromes Emailmedaillon mit der Darstellung eines geflügelten Puttos mit Pfeil und Bogen am Altar der Liebe, zu seinen Füßen eine Hund, guillochierte und transluzid kobaltblau emaillierte Lunetten mit Goldrankendekor, Drücker für Repetition über Pendant. Zffbl.: Email, arab. “Empire” Zahlen, signiert, durchbrochen gearbeitete, filigrane Goldzeiger. Werk: Vollplatinenwerk, Schlüsselaufzug, feuerver- goldet, signiert, 2 Hämmer, Kette/Schnecke, massive runde Werkspfeiler, dreiarmige Messingunruh, floral gravierte und durchbrochen gearbeitete Unruhbrücke. Julien Le Roy Die führende Rolle der französischen Uhrenfertigung des 18. Jahrhunderts wurde entscheidend durch den herausragenden Uhrmacher Julien Le Roy geprägt. Er wurde 1713 zum Meister avanciert, präsentierte 1717 in der Académie Royale des Sciences eine Äquationsuhr und wurde 1739 könig- licher Hofuhrmacher mit eignenen Räumen im Louvre. Er entwickelte den verstellbaren Kloben für das Hemmrad bei Spindeluhren (“potence”), den Repetitionsschlag der Taschenuhren auf Federn statt Glocken oder die “Alles-oder-nichts-Sicherung bei Repetitionsschlagwerken. Seine Erfin- dungen und Verbesserungen waren von so weitreichender Bedeutung, dass viele Uhrmacher sie sofort in ihre Uhren übernahmen. Julien Le Roy war Direktor der “Société des Arts” und lieferte zusammen mit seinem Sohn die Beiträge über Uhren für die Encyclopédie von Diderot und d’Alembert . 38585  G: 2 Z: 2 W: 2, 41, 51  9.500 - 12.000 EUR 13.100 - 16.500 USD 100.700 - 127.200 HKD

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